Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Synodaler Prozess
  • Synodaler Prozess in Österreich
  • Synodalität konkret
  • Downloads
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Synodaler Prozess
  • Synodaler Prozess in Österreich
  • Synodalität konkret
  • Downloads
  • Kontakt

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:
Teilnehmer bei der Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode am 2. Oktober 2024 im Vatikan.

gemeinschaft | teilhabe | sendung

 

Der Synodale Prozess

 

Mit dem synodalen Prozess wollen Papst Franziskus und Papst Leo XIV. die Kirche zukunftsfit machen. Gemeinsam mit Millionen Menschen weltweit haben sich auch in Österreich viele Menschen beteiligt und seit Oktober 2021 über die Themen Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung beraten. Aktuell befinden wir uns in der Umsetzungsphase.

 

Synoden-Website des Vatikan

Fragen & Antworten

 

Was ist eine Bischofssynode?

Die katholische Bischofssynode soll die Weltkirche repräsentieren und die Kollegialität von Papst und Bischöfen unterstreichen. Als ständige Einrichtung wurde sie 1965 von Papst Paul VI. (1963-1978) auf Anregung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) geschaffen. Sie entscheidet nicht selbst, sondern berät den Papst. Dieser beruft sie ein und nimmt in der Regel an den Sitzungen teil.

 

Bisher gaben Bischofssynoden wichtige Impulse für die Weltkirche, etwa die Anregung zum Katechismus der Katholischen Kirche. Es gibt verschiedene Arten von Synodenversammlungen. Ordentliche Synoden finden üblicherweise alle drei bis vier Jahre statt. Als solche tagte zuletzt 2018 die 15. Ordentliche Generalversammlung zum Thema "Jugend" im Vatikan. Davor tagten in dieser Form die Bischofssynoden zu Ehe und Familie (2015) und zu Neuevangelisierung (2012).

 

Seltener sind außerordentliche Synoden. Die erste von Papst Franziskus einberufene Bischofsversammlung zu Fragen von Ehe und Familie (2014) war erst das dritte Treffen dieser Art. 1969 gab es eine außerordentliche Synode zur Zusammenarbeit zwischen Vatikan und Bischofskonferenzen, 1985 eine Versammlung, bei der der Rückblick auf das Zweite Vatikanische Konzil im Fokus stand. Daneben gibt es Spezialversammlungen bzw. Sondersynoden, die einzelne Weltregionen betreffen, etwa zuletzt 2019 für die Amazonasregion. Die Amazoniensynode war die elfte dieser Sonderversammlungen. Davor nahmen Bischöfe bei dieser Form der Synode etwa 2009 Afrika und 2010 den Nahen Osten in den Blick.

 

Im Unterschied zu einem Konzil nehmen an einer Bischofssynode nicht alle rund 5.000 Bischöfe der Weltkirche teil. Die nationalen und regionalen Bischofskonferenzen entsenden jeweils Delegierte. Die Beratungsergebnisse einer Synode werden in aller Regel als Schlussdokument in Thesenform dem Papst vorgelegt. Daraus kann er anschließend ein Nachsynodales Apostolisches Schreiben verfassen.

 

2018 reformierte Papst Franziskus die Synodenordnung. Dabei stärkte er vor allem Vor- und Nachbereitung der einzelnen Synodenversammlungen. So sollen die Ortskirchen wie Betroffene des jeweiligen Themas mehr als bisher gehört und eingebunden werden.

Was bedeutet Weltsynode über Synodalität?

Als Weltsynode wird im deutschen Sprachraum ein weltweites Beratungsforum der katholischen Kirche bezeichnet, das Papst Franziskus für die Jahre 2021 bis 2024 einberufen hat. Das Thema lautet "Für eine synodale Kirche - Gemeinschaft, Teilhabe und Mission". In anderen Sprachen wird das Ereignis meist als "Synode über Synodalität" bezeichnet.

 

Die offizielle Bezeichnung lautet: "16. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode". Dennoch handelt es sich wegen der stimmberechtigten Teilnahme von zahlreichen Nichtklerikern um ein neuartiges Beratungsforum, das es so noch nie in der katholischen Kirchengeschichte gab. In dem vom Papst ausgerufenen weltweiten Synoden-Prozess beschäftigt sich die Kirche seit drei Jahren eingehend mit der Frage, wie sie ihre Entscheidungen finden und welche Formen von Mitbestimmung es dabei geben soll.

 

Nach einer lokalen und einer kontinentalen Beratungsphase kam im Oktober 2023 erstmals eine globale Synodal-Versammlung im Vatikan zusammen. An der zweiten Runde im Oktober 2024 nehmen nun 368 Synodale mit Stimmrecht teil, unter ihnen 272 Bischöfe und 96 Nicht-Bischöfe. 40 Personen sind weder Kleriker noch Ordensangehörige. Einschließlich der Ordensfrauen sind etwa ein Siebtel der Teilnehmer weiblich. Stimmberechtigte Mitglieder der Synode aus Österreich sind Kardinal Christoph Schönborn und Erzbischof Franz Lackner.

 

Es werden Beschlüsse erwartet, die veränderte Beratungs- und Entscheidungsstrukturen in der Kirche herbeiführen werden. Die Voten der Synode werden dem Papst zur Entscheidung vorgelegt. Inhaltliche Fragen wie die Ehelosigkeit der Priester oder die Stellung von Frauen in der Hierarchie hat Papst Franziskus bereits im Vorfeld an Expertengruppen verwiesen, die bis 2025 Vorschläge vorlegen sollen. Deren Zwischenberichte sollen bei der Synode gehört werden.

Abschlussdokument zur Weltsynode

 

Zustimmung erforderlich!Bitte akzeptieren Sie Cookies von "Issuu" und laden Sie die Seite neu, um diesen Inhalt sehen zu können.

Der Synodale Prozess im Überblick

 

Der Synodale Prozess im grafischen Überblick

nach oben springen
Footermenü:
  • Synodaler Prozess
  • Synodaler Prozess in Österreich
  • Synodalität konkret
  • Downloads
  • Kontakt

MEDIENREFERAT DER ÖSTERREICHISCHEN BISCHOFSKONFERENZ

Stephansplatz 4/6/1
A-1010 Wien

  • Impressum
  • Datenschutz
nach oben springen